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Schuld achtsam begegnen

Frauen* und Paare stärken, Beratungskompetenz vertiefen

Mittwoch, 4. November 2026, 8:30 - 17:00 Uhr - Online-Veranstaltung

Fühlen Sie sich manchmal unsicher im Umgang von trauernden Eltern mit Schuldgefühlen nach dem Verlust des Kindes während Schwangerschaft und Geburt? 
Diese Fortbildung gibt Ihnen praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um Frauen* und Paare achtsam zu begleiten, Schuldgefühle zu verstehen und entlastend zu wirken – und zugleich die eigenen Grenzen wahrzunehmen und Sorge zu sich tragen. Sie erhalten die Möglichkeit, Ihre Beratungskompetenz zu vertiefen und Ihre eigene professionelle Haltung zu stärken.
Schuldgefühle und -gedanken gehören zu den häufigsten und zugleich belastendsten Emotionen nach Fehlgeburt, Schwangerschaftsabbruch oder Fetozid. Mütter*/Väter, Eltern eines verstorbenen Kindes erleben Schuld auf unterschiedliche Weise: 

  • als nagendes, inneres Gefühl, das Selbstzweifel und innere Zerrissenheit auslöst, 
  • als von außen zugeschriebene Verantwortung in Partnerschaft oder Familie 
  • als Last gesellschaftlicher und moralischer Erwartungen. 

Diese Gefühle können psychisch stark belasten, sich auf den Körper auswirken und langfristig die Gesundheit beeinträchtigen.
Für Berater*innen besteht die Herausforderung darin, diesen Gefühlen mit Sensibilität und professioneller Haltung zu begegnen. Ziel ist es, Raum für Schuldgefühle zu öffnen und zugleich Wege zu unterstützen, die zu Entlastung, Verarbeitung und Selbstfürsorge führen.

Inhalte der Fortbildung:

  • Schuld verstehen: Dynamiken, Funktionen und Bedeutungen nach Abbruch, Spätabbruch und Fetozid
  • Umgang mit Schuld und Scham nach verschiedenen Trauermodellen (Roland Kachler, Chris Paul)
  • Gesprächsstrategien im Umgang mit Schuld, Scham und Ambivalenzen
  • Reflexion der eigenen Haltung im Spannungsfeld von Empathie, Abgrenzung und Moral
  • Raum für kollegialen Austausch und gemeinsame Fallreflexion 

Lernziele:

  • Die Vielfalt von Schuldgefühlen differenziert wahrnehmen und verstehen
  • Frauen* und Paare empathisch und entlastend zu begleiten
  • Sicherheit und Handlungskompetenz in anspruchsvollen Beratungsgesprächen gewinnen
  • Eigene Ressourcen, professionelle Haltung und Resilienz als Fachkraft stärken

max. 24 Teilnehmer*innen

Referentin:

Anna Margareta Neff Seitz, Leiterin Fachstelle kindsverlust.ch, Hebamme MSc in eigener Praxis, Trauerfachfrau & Dozentin


Kosten:

Early-bird-Tarif: 28. Februar 2026

  • Interne Mitarbeiter*innen von donum vitae NRW : 99,00 €
  • externe Teilnehmer*innen: 119,00 €

Anmeldung ab 1. März 2026

  • Interne Mitarbeiter*innen von donum vitae NRW : 124,00 €
  • externe Teilnehmer*innen: 149,00 €
     

Anmeldeschluss: 4. September 2026

 

 

Wann
04.11.2026 von 08:30 bis 17:00
Ort
Online-Veranstaltung
Deutschland
Kontakt
Teilnahmegebühr(en)
interne Mitarbeiter*innen von donum vitae in NRW 99,00 €
externe Teilnehmer*innen 119,00 €